nachdem ich nun seit Jahren hier arbeite und lede beschliesse ich an die Öffentlichkeit zu gehen und der Aussenwelt Einblicke in einen bislang unerforschten Mikrokosmos zu ermöglichen.
Mittwoch, November 15, 2006
Dienstag, November 14, 2006
Dienstag
8:00 Regen!
User schickt 900MB großes file an seinen Bruder, setzt sich in cc um sicher zu gehen, dass die Email auch verschickt wurde...
Mahlzeit!
Was sonst noch geschah: wieder eines dieser Konjunktiv-Meetings beigewohnt. Es ging um Geschäftsprozesse. Fazit:
"man" 656 Nennungen
"müsste" 326 Nennungen
"sollte" 216 Nennungen
"könnte" 114 Nennungen
"eigentlich" 656 Nennungen
Montag, November 13, 2006
Montag
8:00 Hochnebel! Scheibe frei.
Montags sind die Ortschaften hier besonders sauber. Das liegt daran, dass Samstag Nachmittag jeglicher Staub fein säuberlich weggefeg wird und sonntags niemand zu sehen ist der Unordnung machen könnte. Vielleicht fegt man sich übers WE auch selbst weg.
Mahlzeit!
Die Kollegin wiedmet sich der Nagelpflege und Einkaufsvorbereitungen
St. Martin
Hier gibt es noch echte Lampionumzüge! Das ist nur insofern etwas verstörend weil man vor lauter 3M Reflexstreifen keine Lampions sieht.
Freitag, November 10, 2006
Freitag
versuche verzweifelt mich auf meinen Softwarauswahlprozess zu konzentrieren und diverse Firmen im Internet zu recherchieren.
die Kollegin gegenüber flüstert heimlich, leise und verschämt ins Telefon. Private Gespräche sind ... tja weiss ich nicht genau: verboten oder erlaubt?? jedenfalls kann flüstern nie schaden, damit keiner mitbekommt was gesagt wird und garantiert mitbekommt dass es privat ist.
Mahlzeit!
12:00 da heute Freitag ist rennt nicht alles zum Essen... sondern nach Hause (eber erst um 12:15)
weil es noch nicht so weit ist verlangsamt sich jede Bewegung nahezu unendlich. Da wird in aufreizender Langsamkeit das Tupper zusammengesteckt, der Schreibtisch geordnet, der Mantel in Griffweite in Stellung gebracht, der Finger bewegt sich langsam auf den Ausschaltknopf am PC zu..... Entschleunigung auf schwäbisch.
die Zeit zw. 12:00 und 12:15 dehnt sich wie ein Flizegummi der Punkt 12:15 losgelassen wird und sich die gesamte Belegschaft auf einen Schlag Punkt 12:15 aus dem Firmentor ergiesst....
... endlich Ruhe!
Mittwoch, November 08, 2006
Perspektivenwechsel
8.11. Mainz Bahnhofsviertel: Leben in Giengen vermittelt nur all zu leicht die Illussion dass es noch eine heile Welt gibt.
Dienstag, November 07, 2006
Dienstag
versuche verzweifelt mich auf meinen Softwarauswahlprozess zu konzentrieren und diverse Firmen im Internet zu recherchieren.
Zwei Kollegen streiten sich lautstark breit schwäbisch über Anzahl der Nebeltag in Langenau. "... bei oos hotz koin Näbl edda..."
eine Kollegin beginnt Staubwischen und Blumen giessen.
Mahlzeit!
12:00 alles rennt zum Essen... endlich Ruhe.
als hätte auch die Sonne darauf gewartet besiegt sie den Nebel.