Donnerstag, April 19, 2012

Kuuhl

Da steht er nun, der Schwabe, der Gingen an der Brenz so gerne als Kuhdorf bezeichnet, weil er selbst aus einer echten Stadt kommt, und staunt über Prenzlauer Berg, wie wohl das Großstadtkind über seine erste Begegnung mit einer echten Kuh auf einer echten Wiese staunt....

Mittwoch, April 18, 2012

Berlin ist wenn man trotzdem lacht

Der Schwabe bleibt ja bekanntlich am liebsten zuhause (ausser die Biberacher, die findet man überall). Dementsprechend googele der Schwabe das billigste Hotel und reist mit den höchsten Erwartungen an. Zu bieten hat Berlin ja allerhand. Z.B die Aussicht auf die geziegelte Hinterhofwand (dann hatte man Glück und der ganze Putz ist schon abgefallen). Interessanterweise findet sich diese Konzept immer häufiger im Zimmer und wird als „Design“ oder „mordern eingerichtet“ bezeichnet. Faszinierend, weil für den Provinzler völlig undurchschaubar sind auch die Getränkepreise. Während man auf der Schwäbischen Alb eindeutig von der Fassade einer Gaststätte auf den Bierpreis schliessen kann, versagt diese hart erarbeitet Überlebenstechnik der rauen Alb in Berlin vollkommen. Ähnliches beim Essen. Keine Chance in Prenzlauer Berg annähernd gutbürgerlich-schwäbisch zu bekommen. Und was dr Baur ett kennt frisst r ett. Do bleib i doch lieba dahoim.

Mahlzeit….

Dienstag, April 17, 2012

uff dr schwäbsche Einsebahna

Wollt a moal ein Städter fahrn....
Es ist nicht zu glauben, dass ein Unternehmen, das ein Netz von Hochgeschwindigkeitszügen mit Neigetechnik unterhalten und ganze Bahnhöfe unter der Erde verschwinden lassen kann, regionale Streckennetze unterhält die an Zugfahren kurz nach seiner Erfindung erinnert. 
Aber vielleicht besser so, als wenn man sich vorstellt in einem Regionalexpress von Kaufbeuren nach Füssen bei Tempo 250 zu sitzen. Der droht gefühlt nämlich bereits ab einer Geschwindigkeit von 30 aus den Gleisen zu hüpfen. Insofern hätte das arme Zieglein heutzutage sogar ein reelle Chance.
Mahlzeit…