Dienstag, Oktober 09, 2007

wir sind hier alles professionelle....

... oder: mir sitzät doch ällä im sälbä Boot.

so beginnt der meist kläglichen Versuche von Vorständen oder Chefs in einer verfahrenen Situation Zusammenhalt und Motivation zu erzeugen. Dummerweise richten sie sich dabei meist an das selbe Publikum, das maßgeblich Schuld daran hat dass es soweit gekommen ist.

Massnahmen sind also gefragt.

Wer daraufhin noch etwas hört von "ins kalte Wasser" (ob gesprungen oder geworfen ist unerheblich), dem sollte alle Alarmglocken angehen. Falls nicht, wacht er spätestens im kalten Wasser wieder auf.

Wer also die Geschichte vom Boot erzählt bekommt sollte sich schleunigst umsehen wer von den Anwesenden schon eine Schwimmweste trägt und ob evtl. andere Boote, Inseln oder Küstenstreifen in Sicht sind.

denn erst einmal im kalten Wasser angelangt interessiert es plötzlich niemand mehr ob man mal mit im Boot war. dann geht es nurnoch darum ob man das Boot denn ausreichend schiebt (um evtl. irgend wann wieder an Bord kommen zu dürfen). Falls nicht: tja, mir sitzät doch ällä im sälbä Boot....

Mahlzeit

Donnerstag, September 27, 2007

könnten sie nicht....

ein Satz der so anfängt bedeutet zu 100% dass man gleich Hüfttief in der Sch... sitzt. Ein anderer sehr beliebter Beginn ist: "ich hab mir gedacht, dass....". Im schwäbischen vor allem beliebt in der Version "Sie kennded doch.... gschwend ...."

meist hervorgebracht durch Vorgesetzte und vor allem so beiläufig dass dem braven Angestellten (der sowieso das Problem mit dem kleinen Finger und dem ganzen Arm hat) gar nicht klar wird was er soeben zugesagt hat

Mahlzeit

Samstag, September 01, 2007

Mittwoch, August 15, 2007

was soll es bedeuten, ....

.... wenn beim Melden eines Versicherungsfalls in der telefonischen Warteschlange der Haftpflichtversicherung "Que sera sera ..." läuft

Sonntag, Juli 01, 2007

ein Neuanfang

jaja, ich weiss, ist schon ein Weilchen her...

und Giengen an der Brenz ist auch nicht mehr, aber die Klientel ist geblieben...

nunja, jetzt da sich das Leben wieder langsam der Sonnenseite zuwendet (ja es gibt wieder Hoffnung) zur Aufmunterung die ein oder andere Anekdote

Mittwoch, März 14, 2007

Von kleinen Fingern und ganzen Händen

Ob es das fahrlässige Angebot ist, auszuhelfen wenn Not am Mann ist, oder eine Schulung zu halten oder sich ein Problem mit dem ERP mal anzusehen.... Am Ende ist man in der Verantwortung. "d'r Herr x wollt' sich doch d'rom kümmra" (sic!) und schon ist man die ganze Hand los, die der andere dringend benötigt. Weil der sich nicht entscheiden kann ob er den Kopf auf die linke oder rechte Hand stützen soll nimmt er vorsichtshalber beide.

Freitag, Februar 23, 2007

Döner mit allem

Integration, auch die sprachliche findet durchaus statt. Seit ich Döner essen kann werden Döner stets nur "mit alles" verkauft. Gestern habe ich nun meinen ersten Döner "mit allem" bekommen.
Globalisierung, Leitkultur und Verfall der Werte hin oder her, die Bastion der deutschen Sprache war bisher uneinnehmbar. Es hat etwas von einer verlorenen Unschuld ansich, einen Döner in perfektem Hochdeutsch verkauft zu bekommen.

Montag, Februar 05, 2007

HÖR AUF HERUMZUSCHLEICHEN!!

DEINE ZEITABSITZMENTALITÄT MACHT MICH WAHNSINNIG!!!
hör endlich auf ständig herumzuschleichen, Blumen zu giessen und Staub zu wischen! wenn Du nix zu tun hast, dann geh Heim, frag den Chef oder verhalt' Dich einfach still!
ABER HÖR AUF STÄNDIG HERUMZUSCHLEICHEN!!!

Samstag, Januar 27, 2007

Freitag

Hier wo die nächste weiterführende Schule rund 40 km entfernt ist spielt zugfahren noch ein große Rolle. Den Kids selbst sieht man heute kaum noch die Abstammung an. Die Standespyramiede erkennt man am Bahnhof.
  1. Mama hohlt 1 Sprössling im großen Auto ab
  2. Mama hohlt 2 Sprösslinge im kleinen Auto ab
  3. Mama hohlt Sprössling und 2 Kammeraden im kleinen Auto ab
  4. Freund holt Freundin im rostigen Golf ab
  5. der Rest läuft

Montag, Januar 22, 2007

Streifschuss

Das war nochmal die Bandscheibe. Autofahren ist erstmal tabu. Also begebe ich mich allmorgentlich in die zugfahrende Symbiose aus Schülern, Alkoholikern und Deodorant-Verweigerern.

Mahlzeit